Trauersprüche

Trauersprüche

Unter Trauersprüchen verstehen sich kurze Redewendungen oder Zitate, diese können ganz unterschiedlicher Herkunft sein. Oftmals fällt es schwer, bei einem Todesfall die richtigen Worte und Formulierungen zu finden und dabei pietätvoll zu sein. Daher werden Trauersprüche gerne verwendet, da diese ausdrücken, was man in dem Moment eines Verlustes fühlt.

Es gibt eine große Vielzahl von Trauersprüchen und somit lässt sich für jede Person ein passender Spruch finden. Es gibt hierbei weltliche, religiöse und philosophische Trauersprüche, aber auch Zitate, oftmals von berühmten Persönlichkeiten, die verwendet werden. 

Trauersprüche können nicht nur Trost spenden, sie können auch Hoffnung geben und darin bestärken, nach vorne zu schauen.

Wann werden Trauersprüche verwendet?

Trauersprüche werden vielfältig eingesetzt. Sie können in die Trauerrede eingearbeitet sein, aber vor allem in Todesanzeigen finden sie ihren Platz. Ein Spruch wird oftmals auch in anderen Trauerdrucksachen verwendet: in Trauerkarten, auf Erinnerungsbildchen oder in der Danksagung. 

Kurze Trauersprüche finden sich auch auf Grabsteinen wieder. Möglicherweise ein Spruch oder ein Zitat, den der Verstorbene besonders mochte oder der für ihn charakteristisch war. 

Neben diesen Funktionen werden Trauersprüche häufig von Bekannten und Freunden verwendet, um den Angehörigen Ihr Beileid auszusprechen. Denn oftmals lässt sich mit diesen kurzen Sätzen in Kondolenzschreben genau das ausdrücken, wofür ansonsten die passenden Worte fehlen. 

Beispiele von Trauersprüchen

Weltlich

  • Gedanken, Augenblicke, sie werden uns immer an dich erinnern, uns glücklich und traurig machen und uns dich nicht vergessen lassen.
  • Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer gegangen, wie du ihn gehen wirst. Es ist dein Weg.
  • Beim Abschied wird uns oft erst klar, wie kostbar jeder Mensch doch war.

Religiös

  • Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein! (Jesaja 43, 1b)
  • Du kannst nicht tiefer fallen als nur in Gottes Hand (Auszug aus d. Gedicht v. Arno Pötzsch)
  • Haltet mich nicht auf, denn der Herr hat Gnade zu meiner Reise gegeben. Lasst mich, dass ich zu meinem Herren ziehe. (1. Moses 24, 56)

Philosophisch

  • Es ist das Beste, ein kleines Licht zu entzünden, als über die große Dunkelheit zu klagen. (Konfuzius)
  • Nur durch die Hoffnung bleibt alles bereit, immer wieder neu zu beginnen (Charles Peguy)
  • Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird. (Franz Kafka)

Zitate

  • Inneres Glück ist nicht von materiellen Umständen abhängig.
    Es wurzelt in unserem Geist. (Dalai Lama)
  • Du bist nicht mehr dort, wo du warst. Aber du bist überall, wo wir sind. (Victor Hugo)
  • Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird. (Immanuel Kant)

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