Trauerfall

Trauerfall – was jetzt zu tun ist

Der Tod eines geliebten Menschen trifft die meisten von uns unvorbereitet – und inmitten von Trauer, Schmerz und Erschöpfung müssen plötzlich viele Dinge gleichzeitig geregelt werden. Ein Trauerfall im persönlichen Umfeld kann ist eine große Belastung sein.
Diese Übersicht gibt Ihnen in dieser schweren Zeiteine erste Orientierung, damit Sie nichts Wichtiges vergessen und sich vor allem auf das konzentrieren können, was zählt: Abschied nehmen.

Wir wissen, dass jeder Abschied anders ist. Das Bestattungshaus Maiworm begleitet Sie durch jeden dieser Schritte – so lange und so intensiv, wie Sie es wünschen.

Was ist im Trauerfall als Erstes zu tun?

Der erste Schritt ist die ärztliche Feststellung des Todes. Kontaktieren Sie möglichst den Hausarzt des Verstorbenen. Ist dieser nicht erreichbar, steht Ihnen der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 rund um die Uhr zur Verfügung. Der Arzt stellt den Totenschein aus – ein Dokument, das für alle weiteren Schritte benötigt wird.

Benachrichtigen Sie anschließend die engsten Angehörigen. Sie müssen diese Last nichtalleine tragen – Familie und Freunde können und wollen helfen.

Welche Unterlagen brauche ich im Trauerfall?

Suchen Sie außerdem die wichtigsten Unterlagen des Verstorbenen zusammen. Dazu zählen unter anderem:

  • Personalausweis
  • Geburtsurkunde
  • Heiratsurkunde (falls vorhanden)
  • Testament
  • Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsinstitut (falls vorhanden)
  • Organspendeausweis
  • Willenserklärung zur Feuerbestattung oder Bestattungsverfügung
 Weitere Informationen zu den einzelnen Dokumenten und was eventuell noch relevant sein könnte erfahren Sie, wenn sie auf das Plus klicken:

hilfsweise Reisepass oder Meldebescheinigung

je nach Familienstand:

  • Geburtsurkunde des Verstorbenen
  • Heiratsurkunde des Verstorbenen
  • Sterbeurkunde vom Ehegatten, falls Ehegatte vorverstorben ist
  • Scheidungsurteil mit Rechtskraftsvermerk
  • oben genannte Personenstandurkunden in Original und anerkannter Übersetzung
  • oder als Internationale Urkunden in Englisch
  • Aussiedler / Heimatvertriebene bis 01.01.1993: Registrierschein
  • Spätaussiedler ab 01.01.1993: zusätzlich Nachweis zur Namensgebung (Namenserklärung)
  • bereits vorhandene Grabdokumente (Gebührenbescheid / Nachweis über die Familiengrabstätte der Stadt / Gemeinde)
  • Krankenkassen-Versichertenkarte
  • Renten- und Pensionsbescheide
  • Versicherungsunterlagen für Sterbegeld-, Lebens- oder Unfallversicherungen

Wie geht es innerhalb der ersten 36 Stunden weiter?

Wenden Sie sich an einen Bestatter. Das Bestattungshaus Maiworm ist für Sie da – nehmen Sie sich die Zeit, die Sie brauchen, und rufen Sie uns an. Am Telefon helfen wir Ihnen schnell und unkompliziert weiter. Halten Sie nach Möglichkeit Ihre Kontaktdaten sowie die Daten des Verstorbenen bereit, damit wir gemeinsam alle weiteren Schritte besprechen und notwendige Termine – etwa zur Abholung und zur persönlichen Beratung – abstimmen können.

Wir geben Ihnen in unserem Beitrag: „Der erste Anruf im Trauerfall“ einen Überblick was sie in diesem Gespräch erwartet.

Nachdem die wichtigsten Schritte eingeleitet sind, sollten Sie sich um die Wohnung des Verstorbenen kümmern. Es sollte gewährleistet sein, dass Haustiere versorgt sind. Ebenfalls sollten Sie dafür sorgen, dass Strom, Gas und Wasser bei Bedarf abgestellt werden.

Wenn ein Testament vorhanden ist, ist nun der Zeitpunkt, dieses beim zuständigen Nachlassgericht einzureichen. Den Sterbefall müssen Sie außerdem beim Standesamt melden – dort erhalten Sie die Sterbeurkunde, die für viele weitere Behördengänge erforderlich ist. Bei all diesen Formalitäten unterstützen wir Sie gerne.

Welche Entscheidungen stehen bis zur Beisetzung an?

Nun stehen die Entscheidungen rund um die Bestattung an. Soweit die verstorbene Person keine ausdrücklichen Wünsche hinterlassen hat, wählen Sie gemeinsam mit uns die Bestattungsform und einen geeigneten Platz auf dem Friedhof aus. Wir überführen, versorgen und bahren den Verstorbenen auf, übernehmen die notwendigen Behördengänge und legen gemeinsam mit Ihnen die Termine für die Trauerfeier fest.

Jede Trauerfeier ist so individuell wie der Mensch, dem sie gewidmet ist – wir gestalten und begleiten sie gemeinsam mit Ihnen. Für die Feier selbst steht Ihnen auch unsere Trauerhalle als persönlicher Ort des Abschieds zur Verfügung. Viele Hinterbliebene bringen Fotos oder persönliche Gegenstände mit – ob Modelleisenbahn, Lieblingstasse oder Fußballpokal –, die während der Feier aufgestellt werden können. Auch ein bestimmtes Lied oder Ausschnitte aus dem Leben des Verstorbenen in der Trauerrede können den Abschied persönlich gestalten. Gerne beraten wir Sie dazu – in unseren Geschäftsräumen oder bei Ihnen zu Hause. Wir haben Ihnen hier verschiedene Arten der Trauerfeiern zusammengefasst:

In der Trauerhalle findet die Trauerfeier und die Verabschiedung statt.
Je nach örtlicher Gegebenheit findet die Beisetzung unmittelbar nach der Trauerfeier statt. Es ist aber nicht zwingend erforderlich, dass die Beisetzung an dem selben Tag wie die Trauerfeier stattfinden muss.
En Beisetzung zu einem anderen Termin ist durchaus denkbar.

In der Trauerhalle findet die Trauerfeier mit Aussegnung der Urne statt.
Nach der Trauerfeier gehen die Beerdigungsgäste als Trauerzug mit zur Grabstätte und die Urne wird dort beigesetzt.

Manchmal sind Beisetzungen im engen Familien- und Freundeskreis oder gar in aller Stille ohne Teilnahme gewünscht. Hier wird kein Beisetzungstermin im Trauerduck veröffentlicht. Denn dieser Wunsch sollte respektiert werden. Hierbei ist jedoch immer zu bedenken, dass auch andere Menschen den Wunsch haben sich verabschieden zu können. Dies sollte daher mit Bedacht gewählt werden.

Auf den jeweiligen Glauben ausgerichtete Zeremonie. Meist findet hierbei im Anschluss daran die kurze Aussegnung, von Sarg oder Urne, auf dem Friedhof statt.

Sollte die Beisetzung auf See oder in aller Stille stattgefunden haben, so gibt es dennoch die Möglichkeit eine Trauerfeier abzuhalten. Hierzu wird meist ein Foto vom Verstorben und/oder persönliche Dinge in der Dekoration der Trauerhalle mit aufgestellt.

Die Trauergäste versammeln sich direkt am Grab. Die Verstorbene Person wird mit einer Zeremonie auf ihrem letzten Gang begleitet.
Bei der Gestaltung dieser Zeremonie gibt es viele verschiedene Möglichkeiten.
Wir helfen Ihnen bei der Wahl der Trauerrede und dem Ablauf für den letzten Weg.

Was gilt es zu organisieren?

In der Zeit vor der Trauerfeier gibt es noch einiges, um das Sie sich nun kümmern sollten. Dazu gehört zum Beispiel die Gestaltung von Todesanzeigen, Trauerkarten, eine Gedenkseite im Internet sowie Gedenkbilder und Erinnerungsstücke. Auch Blumenschmuck, Trauerrede und Musik prägen den Abschied und verdienen dieselbe Sorgfalt. Wir helfen Ihnen gerne dabei, die richtigen Worte und die passende Gestaltung zu finden.
Wenn Sie im Anschluss an die Beisetzung einen Leichenschmaus ausrichten möchten, sollten Sie auch diesen frühzeitig planen.

Bei allen anfallenden Aufgaben sind Sie nicht alleine. Wir stehen Ihnen zur Seite. Sprechen Sie uns einfach an!

Nach der Beisetzung

Die dringendsten Aufgaben sind nun erledigt. Es wird etwas ruhiger – und Sie haben Zeit, innezuhalten.

In den kommenden Wochen sollten Sie sich um die administrativen Angelegenheiten des Verstorbenen kümmern:

  • Laufende Verträge und Mitgliedschaften kündigen
  • Versicherungen und Behörden informieren und Abmeldungen vornehmen
  • Danksagungskarten versenden – persönlich oder über eine Zeitungsanzeige

Ein Grabstein gibt dem Ort des Abschieds ein Gesicht. Nehmen Sie sich die Zeit, gemeinsam mit einem Steinmetz etwas zu gestalten, das dem Verstorbenen entspricht – wir empfehlen, damit nicht zu lange zu warten.

Wie erreiche ich das Bestattungshaus Maiworm?

Sprechen Sie uns jederzeit an. Wir sind rund um die Uhr für Familien in Olpe, Drolshagen, Wenden und Attendorn erreichbar – auch nachts und am Wochenende.

📞 02761 2842

Für ein persönliches Gespräch stehen wir Ihnen auch direkt vor Ort zur Verfügung – Kontakt aufnehmen.

Daniela Jung, Bestattungshaus Maiworm